Regionaler Planungsverband Vorpommern | Projekte
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Projekte

Projekt Kulturlandschaften / Guts- und Parkanlagen

Entwicklungskonzept

Der Regionale Planungsverband hat für den Erhalt und die Entwicklung der vielen in Vorpommern liegenden Guts- und Parkanlagen des Ländlichen Raumes ein Entwicklungskonzept aufgestellt. Die Guts- und Parkanlagen sollen als typische Elemente der vorpommerschen Kulturlandschaft ihr Entwicklungspotenzial in die Raumgestaltung einbringen.

Aufbauend auf diesem Fachkonzept wurde beim Regionalen Planungsverband Vorpommern ein umfassendes Projekt “Guts- und Parkanlagen” gestartet.

Wirtschaftlichkeits- und Nutzungskonzeption für die Schloss- und Gutsanlage Ludwigsburg

Im Rahmen dieses Gesamtprojektes wurde 2015 eine Wirtschaftlichkeits- und Nutzungskonzeption für die Schloss- und Gutsanlage Ludwigsburg in der Gemeinde Loissin, Landkreis Vorpommern-Greifswald, erarbeitet.
Hier können Sie eine Kurzfassung der Wirtschaftlichkeits- und Nutzungskonzeption herunterladen.

Weitere Informationen zum Projekt Kulturlandschaften / Guts- und Parkanlagen erhalten Sie hier.

Einzelprojekte

Potenziale der Guts- und Parkanlagen für die Entwicklung der Ländlichen GestaltungsRäume in der Planungsregion Vorpommern

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat in einer Kurzexpertise die Potenziale der Guts- und Parkanlagen für die Entwicklung seiner Ländlichen GestaltungsRäume untersuchen lassen.

Der Regionale Planungsverband Vorpommern befasst sich seit vielen Jahren mit der Entwicklung in Ländlichen Räumen. Er hat unterschiedlichste Projekte zur Umsetzung regionalplanerischer Ziele angeschoben, begleitet und durchgeführt. Ein wichtiger thematischer Arbeitsschwerpunkt lag und liegt dabei auf der Entwicklung und dem Erhalt der Guts- und Parkanlagen. Deshalb war eine erste Untersuchung zu den Potenzialen der Guts- und Parkanlagen für die Entwicklung der Ländlichen GestaltungsRäume folgerichtig.

Ländliche GestaltungsRäume wurden erstmals im Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern 2016 ausgewiesen. Es handelt sich um besonders strukturschwache Ländliche Räume, weshalb bei ihrer Entwicklung auch neue Wege beschritten werden sollen.

In der Planungsregion Vorpommern gehören 77 Gemeinden und damit etwa 40% der Fläche zu den Ländlichen GestaltungsRäumen. Etwa jeder fünfte Einwohner der Planungsregion lebt hier.

Das Landschaftsarchitekturbüro von Herrn Dipl.-Ing. Stefan Pulkenat, Gielow, wurde beauftragt zu untersuchen, inwieweit und unter welchen Bedingungen die Guts- und Parkanlagen einen – ihren spezifischen – Beitrag zur Sicherung und Stabilisierung der Ländlichen GestaltungsRäume in Vorpommern leisten können.

Die Kurzexpertise finden Sie hier.

Raumverträgliche Entwicklung der Sportboothäfen in der Planungsregion Vorpommern

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat für seine Küstengewässer sowie die Peene und Teile der Uecker ein Gutachten erarbeiten lassen.

In der Planungsregion Vorpommern gibt es 190 Sportboothäfen mit mehr als 13.000 Liegeplätzen. Das sind etwa drei Viertel der Liegeplatzkapazitäten des Landes Mecklenburg-Vorpommern an der Ostseeküste.

Deshalb hat der Sportboottourismus für die Planungsregion eine große Bedeutung. Seine raumverträgliche Entwicklung ist existenziell für den Tourismus, für die regionale Wirtschaft und für die Umwelt.

Die PLANCO Consulting GmbH, Essen/Schwerin, wurde damit beauftragt, den derzeitigen Entwicklungsstand der Sportboothäfen zu analysieren, Entwicklungspotenziale aufzuzeigen und vor dem Hintergrund einer Bedarfsprognose bis 2030 Empfehlungen für die weitere Entwicklung des Sportboothafennetzes abzugeben.

Mit Vorlage des Abschlussberichtes wurde das Standortkonzept für Sportboothäfen an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns aus dem Jahr 2004 für den Bereich der der Planungsregion Vorpommern mit Stand Saison 2016 aktualisiert und fortgeschrieben.

Das Sportboothafengutachten finden Sie hier.

Regionales Einzelhandelskonzept für den Stadt-Umland-Raum Stralsund

Der Regionale Planungsverband Vorpommern unterstützt die Erarbeitung eines Regionalen Einzelhandelskonzeptes für den Stadt-Umland-Raum Stralsund.

In der Planungsregion Vorpommern wird erstmals ein Regionales Einzelhandelskonzept erarbeitet. Bisher gibt es in Vorpommern nur kommunale Einzelhandelskonzepte, deren Verbindlichkeit an der jeweiligen Gemeindegrenze endet. Insofern stellt die Erarbeitung dieses Konzeptes ein Pilotprojekt für den Regionalen Planungsverband Vorpommern dar.
Mit der Erarbeitung eines Regionalen Einzelhandelskonzeptes für den Stadt-Umland-Raum Stralsund wird den engen räumlichen Verflechtungen zwischen der Kernstadt Stralsund und den Umlandgemeinden Altefähr, Kramerhof, Lüssow, Pantelitz, Steinhagen, Sundhagen und Wendorf Rechnung getragen. Seine Erarbeitung und Umsetzung dient der aktiven Gestaltung der Stadt-Umland-Beziehungen und folgt somit den Zielen des Regionalen und des Landesraumentwicklungsprogramms.

Das Regionale Einzelhandelskonzept soll die Ziele und den Rahmen für die Einzelhandelsentwicklung im Stadt-Umland-Raum bis 2027 festlegen. Dabei geht es um die Sicherung der flächendeckenden Nahversorgung im Gesamtraum, um die Zentrenentwicklung sowie die Standorte und Entwicklungsspielräume von großflächigen Einzelhandelsbetrieben gleichermaßen. Mit dem interkommunal abgestimmten Einzelhandelsentwicklungskonzept soll Planungssicherheit für die Kommunen und die Investoren geschaffen werden. Es wird durch Bürgerschafts- und Gemeindevertreterbeschlüsse verbindlich.

Auftraggeber für die Erarbeitung des Regionalen Einzelhandelskonzeptes ist das Amt für Raumordnung und Landesplanung Vorpommern als untere Landesplanungsbehörde. Finanziert wird das Konzept anteilig durch die Hansestadt Stralsund, die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern (Energieministerium als obere Landesplanungsbehörde) und den Regionalen Planungsverband Vorpommern. Den Auftrag für die Erarbeitung des Regionalen Einzelhandelskonzeptes hat die GMA Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH Hamburg erhalten.

Ein Entwurf soll im Frühjahr 2018 vorgelegt und danach breit diskutiert werden. Angestrebt wird die Vorlage einer beschlussfähigen Konzeptfassung im III. Quartal 2018.

Regionale Grundwassernutzung im Klimawandel (RegWaKlim)

Der Regionale Planungsverband Vorpommern ist Kooperationspartner eines Forschungsprojektes zum Grundwassermanagement.

Kooperative Entwicklung einer raum- und sektorenübergreifenden Anpassungsstrategie zur nachhaltigen Sicherung der Wasserversorgung am Beispiel der Region Vorpommern

Projektpartner

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) GmbH (Verbundprojektleitung), Regionaler Planungsverband Vorpommern, Ingenieurplanung – Ost GmbH, Ingenieure und Landschaftsplaner, UmweltPlan GmbH Stralsund

Projektziele

Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren tragfähige Lösungen zu finden, mit denen die regionalen Wasserbedarfe vor dem Hintergrund des Klimawandels auch in Zukunft nachhaltig gedeckt werden können. Untersucht und integriert betrachtet werden dabei Strategien zum Management der regionalen Wasserressourcen sowie zur Entwicklung der Wassergewinnung und des Wasserverbrauchs in der gesamten Region. Gemeinsam mit dem Regionalen Planungsverband Vorpommern wird ein Vernetzungsprozess zwischen den regionalen Wasserakteuren initiiert, der in ein regelmäßig zusammengerufenes Regionales Wasserforum münden soll. Eine Dargebotsanalyse steckt den Möglichkeitsraum für die regionalen Wassernutzungen unter den Bedingungen des Klimawandels ab. Wirkungen der identifizierten Maßnahmen auf den Wasserhaushalt, die Wassernutzungen und Ökosystemleistungen werden abgeschätzt. Darauf aufbauend werden zum einen die direkten Investitions- und Unterhaltungskosten kalkuliert, zum anderen die Wirkungen auf Ökosystemleistungen im Rahmen einer ökologisch erweiterten Kosten-Nutzen-Analyse ökonomisch bewertet. Vorschläge zur weiteren Entwicklung der regionalen Raumstrategie „Sicherung des Wasserhaushalts und der Wasserwirtschaft” werden auf dieser Basis ausgearbeitet und mit der Landesplanung sowie den wasserwirtschaftlichen Fachplanungen abgestimmt. Die Projektergebnisse werden als Datengrundlage für die fachplanerische Optimierung von Entscheidungsprozessen der Wasserversorger dienen.

Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Förderkennzeichen: 03DAS076A, 03DAS076B und 03DAS076C, Förderprogramm für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, Förderschwerpunkt: Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen

Projektlaufzeit

01.01.2016 – 31.12.2018

Link zur Projektseite

des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (IÖW)

Faltblatt zum Projekt

Regionale Grundwassernutzung im Klimawandel (RegWaKlim)

Regionales Wasserforum Vorpommern

Der Regionale Planungsverband Vorpommern führt im Rahmen des Projektes insgesamt sechs Wasserforen durch. Diese dienen der Vorstellung von Projektergebnissen, der Diskussion mit Fachvertretern sowie dem Austausch der Projekt- und Kooperationspartner.

Das 1. Wasserforum fand am 08.06.2016 in Greifswald statt.

Das 2. Wasserforum fand am 16.11.2016 in Greifswald statt.

Das 3. Wasserforum fand am 13.06.2017 in Greifswald statt.

Das 4. Wasserforum fand am 08.11.2017 in Greifswald statt.

Die Präsentationen zu den einzelnen Vorträgen sowie die Protokolle der Veranstaltungen finden Sie hier.

Entwicklung des ländlichen Raumes in der Planungsregion Vorpommern

In den Jahren 2013 bis 2016 ist für die Planungsregion Vorpommern ein zweiteiliges Gutachten erstellt worden, welches die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes in der Planungsregion in den Blick nimmt.

Gutachten zur Regionalen Agrarstruktur und Entwicklung des ländlichen Raumes in der Planungsregion Vorpommern

1. Teilgutachten

Die 1. Teilaufgabe des Gutachtens wurde durch die LMS Agrarberatung GmbH bearbeitet und im Dezember 2014 fertiggestellt. Inhalt ist der aktualisierte Entwicklungsstand landwirtschaftlicher Betriebsstrukturen in der Planungsregion Vorpommern.

2. Teilgutachten

Die 2. Teilaufgabe des Gutachtens wurde durch die Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH bearbeitet und im Juli 2016 fertiggestellt. Inhalte sind Entwicklungsziele und Entwicklungsinstrumente der regionalen Landwirtschaft sowie Vorschläge zu raumordnerischen Festlegungen im Bereich Landwirtschaft.

Regionales Energiekonzept Vorpommern

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat ein integriertes Energiekonzept für die Planungsregion Vorpommern aufgestellt.

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat aus seiner Raumentwicklungsstrategie zur Anpassung an den Klimawandel und zum Klimaschutz das Erfordernis eines integrierten Regionalen Energiekonzeptes abgeleitet.

Das Regionale Energiekonzept Vorpommern entstand in den Jahren 2013 und 2014. Es besteht aus drei aufeinander aufbauenden, sich thematisch ergänzenden Teilaufgaben:

  1. Teilaufgabe: Datenerhebung und Analyse
  2. Teilaufgabe: Kommunale Potenziale Erneuerbarer Energien, Teilhabe
  3. Teilaufgabe: Regionale Wertschöpfung, Standortentwicklung und Energiewende

Die Erarbeitung der Teilaufgaben 1 und 3 wurde vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern finanziert.

Hier können Sie die Abschlussberichte für die einzelnen Teilaufgaben einsehen:

1. Teilaufgabe

2. Teilaufgabe

3. Teilaufgabe

Die im Jahr 2015 erstellte Kurzfassung bietet in kompakter Form einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse des Energiekonzeptes.

Am 19.02.2015 fand in Greifswald eine Regionale Energiekonferenz Vorpommern statt. Im Fokus der Veranstaltung des Planungsverbandes standen das Regionale Energiekonzept Vorpommern und das Leitbild für die Energieregion Vorpommern.

Überblick über die wichtigsten Ergebnisse des Energiekonzeptes

Tagesordnung der Regionalen Energiekonferenz Vorpommern

Tagungsband der Regionalen Energiekonferenz Vorpommern

in einer weboptimierten Fassung

Druckexemplare des Tagungsbandes sowie der Kurzfassung des Energiekonzeptes erhalten Sie in der Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern.

Am 15.03.2017 fand im Alfried Krupp Kolleg in Greifswald in der Zeit von 14:30 bis 17:30 Uhr die 2. Regionale Energiekonferenz Vorpommern statt.

Im Fokus der Veranstaltung des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern standen die energiepolitischen Perspektiven des Landes Mecklenburg-Vorpommern und die regionale Umsetzung der Energiewende.

Das Konferenzprogramm und den Tagungsband mit den Vorträgen finden Sie hier.

Tagesordnung der 2. Regionalen Energiekonferenz Vorpommern

Tagungsband der 2. Regionalen Energiekonferenz Vorpommern

Der Vorstand des Regionalen Planungsverbandes hat Umsetzungspfade für die Ableitung konkreter Maßnahmen aus dem Regionalen Energiekonzept beschlossen. Zur Vertiefung in die Themenfelder Energiespeicher und Wärmenetze wurden zwei Gutachten in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse wurden u.a. auf der 7. Beratung des Regionalen Energiebeirates im Februar 2018 vorgestellt.

Die beiden Gutachten finden Sie hier:

  • Energiespeicher und deren Netzintegration in der Planungsregion Vorpommern (Gesamtdokument, PDF-Datei, 10,7 MB)
  • Programm zur Entwicklung von Wärmenetzen in der Planungsregion Vorpommern (Textteil [PDF-Datei, 3,4 MB], Anlagenteil [ZIP-Datei mit 9 PDF-Dateien, 12,7 MB])

Energiespeicher und deren Netzintegration

Entwicklung von Wärmenetzen

Klimawandel und Klimaschutz

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat im Rahmen eines Modellvorhabens der Raumordnung (MoRo) eine Strategie zur Anpassung der Region an den Klimawandel entwickelt. Darüber hinaus gibt es weitere Aktivitäten zum Klimaschutz und zur Umsetzung der Raumentwicklungsstrategie.

Die Planungsregion Vorpommern war eine der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Juni 2009 ausgewählten acht Regionen zur Erforschung und Erprobung neuer Raumentwicklungsstrategien für den Klimawandel. Als einzige Küstenregion in diesem Modellvorhaben hat sie bei der Ausarbeitung ihrer Raumentwicklungsstrategie besonderes Augenmerk auf die Wirkungen des Klimawandels auf die Küstenzone mit ihren vielfältigen Nutzungsansprüchen gelegt. Das Projekt wurde im April 2013 abgeschlossen.

Die Raumentwicklungsstrategie zur Anpassung der Planungsregion an den Klimawandel finden Sie hier.

Eine web-optimierte Fassung der Broschüre Raumentwicklungsstrategie Phase II “Anstieg des Meeresspiegels und Entwicklung im Küstenraum” finden Sie hier.
Für planerische Zwecke können die GIS-Daten des Projektes (Isohypsen) bei der Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern angefordert werden.

Eine weboptimierte Broschüre Raumentwicklungsstrategie Phase III “Planungsgrundlagen zur Bewältigung des Meeresspiegelanstiegs” finden Sie hier.

In der Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern liegen noch Druckexemplare der Broschüren zu Phase II und Phase III vor. Sie können hier angefordert werden.

Kommunaler Klimaschutz

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat am 21.11.2011 in Greifswald einen Workshop zu Planungen und Maßnahmen des Klimaschutzes in Kommunen durchgeführt.

Die Präsentationen des Workshops “Kommunaler Klimaschutz in der Praxis” finden Sie hier:

Windenergie

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat sich mit der Umfassung von Siedlungen durch Windenergieanlagen auseinandergesetzt.

 

Grundlage dafür ist ein Gutachten, das sich mit den Auswirkungen von Windparks auf die menschliche Gesundheit auseinandersetzt und fachliche Empfehlungen gibt.

Sicherung der medizinischen Versorgung in der Planungsregion Vorpommern

Der Regionale Planungsverband Vorpommern setzt sich mit seinen Möglichkeiten für die Sicherung der medizinischen Versorgung in der Planungsregion Vorpommern ein.

Der Regionale Planungsverband Vorpommern will mit seinen Möglichkeiten zur Sicherung der medizinischen Versorgung in seinem Verbandsgebiet beitragen.

Im Herbst 2010 hat er deshalb das Institut für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald beauftragt, als belastbare Arbeitsgrundlage eine Expertise zur aktuellen Situation der medizinischen Versorgung in der Planungsregion Vorpommern zu erarbeiten. Die Expertise umfasst u.a.

  • eine Darstellung der Verantwortlichkeiten und gesetzlichen Grundlagen zur Sicherung der medizinischen Versorgung,
  • Aussagen zur aktuellen Versorgungssituation bei Hausärzten und weiteren Ärzten der medizinischen Grundversorgung,
  • eine Analyse der Erreichbarkeit medizinischer Einrichtungen mit Pkw und ÖPNV,
  • Prognosen zur medizinischen Versorgung bis 2030 unter Berücksichtigung sowohl der Entwicklung der Patientenzahlen und sich daraus ergebender Versorgungsbedarfe als auch der Entwicklung der Arztzahlen,
  • Ableitungen für Handlungsbedarfe und Lösungsansätze.

Die Expertise wurde im Mai 2011 vorgelegt. Sie besteht aus einem Text- und einem Anlagenteil und enthält zahlreiche Karten und Tabellen.

Sie können die Expertise hier einsehen.

Die Expertise bildete eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung eines Leitbildes für die Sicherung der medizinischen Versorgung in der Planungsregion Vorpommern durch eine beim Planungsverband eingerichtete Arbeitsgruppe. Der Arbeitsgruppe gehörten Vertreter der Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte der Planungsregion Vorpommern, der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, des Ministeriums für Gesundheit und Soziales Mecklenburg und Vorpommern und des Institutes für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald an.

Das Leitbild zur Sicherung der medizinischen Versorgung in der Planungsregion Vorpommern wurde im Dezember 2011 vom Vorstand des Regionalen Planungsverbandes beschlossen. Es wird u.a. als Faltblatt in der Region bekannt gemacht.

Das Faltblatt kann hier heruntergeladen werden.

Am Montag, dem 18.03.2013, hat der Regionale Planungsverband Vorpommern einen Kommunalen Erfahrungsaustausch zur Sicherung der medizinischen Versorgung in der Planungsregion Vorpommern veranstaltet. Im Mittelpunkt standen Fragen der Ereichbarkeit.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

Kommunaler Workshop zur Sicherung der medizinischen Versorgung in der Planungsregion Vorpommern

Der Regionale Planungsverband Vorpommern ist seit 2010 intensiv mit der Sicherung der medizinischen Versorgung in seinem Verbandsgebiet befasst. Diese steht angesichts des demographischen Wandels vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen, die aufgrund der teilweise sehr geringen Bevölkerungsdichte in Vorpommern stärker ausgeprägt sind als anderswo. Seit Dezember 2011 liegt ein vom Vorstand beschlossenes “Leitbild zur Sicherung der medizinischen Versorgung in der Planungsregion Vorpommern” vor, in dem sich die Komplexität der Aufgabe widerspiegelt.

Die medizinische Versorgung kann künftig nur gesichert werden, wenn alle Akteure zielgerichtet zusammenwirken. Das wiederum setzt Wissen über die jeweiligen Aktivitäten voraus.

Deshalb hat der Regionale Planungsverband Vorpommern am Montag, dem 18.03.2013, nach Greifswald zu einem Kommunalen Erfahrungsaustausch eingeladen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema Erreichbarkeit. Dabei wurden drei Aspekte näher etrachtet: neue medizinische Versorgungsmodelle, Standortfragen von Arztpraxen und Organisation des Öffentlichen Personennahverkehrs im Ländlichen Raum.

Als Übersicht finden Sie hier die Tagesordnung für die Veranstaltung.

Hier finden Sie die Präsentationen der einzelnen Vorträge:

Themenblock 1: Medizinische Versorgung – Handlungsmöglichkeiten des Gesundheitswesens

Themenblock 2: Standortentwicklung – Handlungsmöglichkeiten der Gemeinden

Themenblock 3: Verbesserung der Erreichbarkeit – Handlungsmöglichkeiten der Verkehrsbetriebe und Aufgabenträger des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV)

Machbarkeitsstudie zum Verlauf des Ostseeküstenradweges zwischen Stralsund und Greifswald

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat als Voraussetzung für den Neubau des Ostseeküsten-Radweges zwischen Stralsund und Greifwald eine Machbarkeitsstudie zum veränderten Streckenverlauf in Auftrag gegeben.

Der Ostseeküsten-Radweg zwischen Stralsund und Greifswald wird in allen offiziellen Radwegekarten parallel zur B105 auf der Alleenstraße der alten B96 geführt. Das dort vorhandene Kleinpflaster wird den Ansprüchen der Radfahrer in keiner Weise gerecht, weshalb dieser Streckenabschnitt des Ostseeküsten-Radweges seit Jahren Anlass für heftige Kritik ist.

Der Regionale Planungsverband hat im Juni 2013 eine Machbarkeitsstudie zum veränderten Streckenverlauf für den Neubau des Ostseeküsten-Radweges zwischen Stralsund und Greifswald in Auftrag gegeben. Diese Machbarkeitsstudie ist Voraussetzung für die Förderung des Radwegebaus durch das Ministerium für Wirtschaft und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern.

In dieser Machbarkeitsstudie wurden die Realisierungschancen für alle in diesem Bereich möglichen Trassenvarianten über vorhandene Wege abgeschätzt und schließlich eine Vorzugstraße aus gutachterlicher Sicht vorgeschlagen. Berücksichtigt wurden dabei u.a. die touristische Attraktivität, die Verkehrsfunktion innerhalb der Gemeinden, Fragen des Natur- und Umweltschutzes, des Baugrundes, Eigentumsfragen, Ausbaustandards und die voraussichtliche Höhe der Bau- und Unterhaltungskosten. Die Teilstrecken sind über Gelenkpunkte miteinander verbunden, so dass sich für den Verlauf der Gesamttrasse verschiedene Varianten ergeben. Außerdem haben die Gutachter Empfehlungen für mögliche Anschlussstrecken zu anderen touristischen Sehenswürdigkeiten abgegeben.
Die abschließende Entscheidung für eine Trasse im Planverfahren und die Umsetzung des Radwegebaus liegt in der Verantwortung der Gemeinden.

Die Machbarkeitsstudie liegt in der Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern und in den beteiligten Kommunen vor. Ins Internet wurde zur Information eine weboptimierte Version eingestellt.

Die Machbarkeitsstudie zum veränderten Streckenverlauf für den Neubau des Ostseeküsten-Radweges umfasst verschiedene Teile, die nachfolgend als PDF-Dateien zum Download bereitgestellt werden:

Radverkehrsplan Vorpommern

Der Regionale Planungsverband Vorpommern unterstützt die Erarbeitung eines Radverkehrsplans für die Planungsregion Vorpommern.

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat mit der Ausweisung des regional bedeutsamen Radwegenetzes im Regionalen Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP VP, 2010) wichtige planerische Grundlagen zur weiteren Entwicklung des Radverkehrs und des Radtourismus in Vorpommern geschaffen.

Eine aktuelle Initiative der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern ist darauf gerichtet, die Attraktivität des Radverkehrs durch geeignete Maßnahmen weiter zu erhöhen. Davon sollen gleichermaßen der Alltags- und Freizeitverkehr der Einwohner des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der touristische Verkehr seiner Besucher profitieren. Gleichzeitig muss in den nächsten Jahren aus Kostengründen der Bedarf an neu zu bauenden Radwegen durch Alternativlösungen minimiert werden. Deshalb soll die bisher geleistete gute und engagierte Arbeit in den Bereichen Radverkehr und Fahrradtourismus mit der Erarbeitung von Regionalen Radverkehrsplänen auf eine qualitativ neue Stufe gehoben werden.

Die Erarbeitung des Radverkehrsplans für die Planungsregion Vorpommern folgt einem ganzheitlichen Ansatz, der auf das Zusammenwirken der unterschiedlichen Ressorts, Planungs- und Zuständigkeitsebenen angewiesen ist. Mit der Erarbeitung des Radverkehrs­plans Vorpommern und der Moderation aller dafür erforderlichen Abstimmungsgespräche in der Region wurde das Amt für Raumordnung und Landesplanung Vorpommern betraut.

Mit einer Radverkehrskonferenz am 16.05.2011 in Greifswald wurde der Erarbeitungs- und Abstimmungsprozess für den Radverkehrsplan offiziell gestartet. Hier können die Unterlagen dieser Radverkehrskonferenz eingesehen werden:

  • Informationen zur Radverkehrsinitiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern,
    Herr Lothar Säwert, Leiter der Abteilung Landesentwicklung im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern,
  • Informationen zur Arbeit der Vernetzungsstelle für Fahrradtourismus- und Radverkehrsförderung in Mecklenburg-Vorpommern,
    Herr Gregor Mandt, ADFC-Landesgeschäftsstelle Mecklenburg-Vorpommern,
  • Regionaler Radverkehrsplan Vorpommern – Ziele, Grundlagen, Beteiligte sowie geplante Vorgehensweise bei seiner Erarbeitung,
    Frau Dr. Carola Schmidt, Amt für Raumordnung und Landesplanung Vorpommern, zuständige Sachbearbeiterin,
  • Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Bereich des Straßenbauamtes Neustrelitz,
    Herr Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz,
  • Ergebnisprotokoll.

Der Raumordnerische Radverkehrsplan für die Planungsregion Vorpommern liegt seit August 2014 vor. Er kann im Amt für Raumordnung und Landesplanung Vorpommern eingesehen werden. Eine PDF-Datei wird hier zum Herunterladen bereitgestellt. Bitte beachten Sie beim Ausdruck, dass der Anlagenteil für Seiten im DIN-A3-Format eingerichtet ist.

Vorbereitende Untersuchungen zum Nahverkehrsplan für den Landkreis Vorpommern-Greifswald

Der Regionale Planungsverband Vorpommern unterstützt die Erarbeitung eines Nahverkehrsplans für den Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat Anfang des Jahres 2011 in enger Abstimmung mit den ehemaligen Landkreisen Ostvorpommern und Uecker-Randow sowie der damals kreisfreien Hansestadt Greifswald den Arbeitsprozess der gemeinsamen Erstellung eines Nahverkehrsplans gemäß § 7 ÖPNVG M-V eröffnet. Ziel war es, dem neu zu schaffenden Landkreis Vorpommern-Greifswald wesentliche Grundlagen für seinen Nahverkehrsplan frühzeitig vorzubereiten.

Die Studie umfasst neben der Bestandsaufnahme vor allem die Prognose der zukünftigen Nachfrage und darauf aufbauend die Definition eines integrierten Bedienungsstandards für den öffentlichen Personenverkehr im neuen Landkreis Vorpommern-Greifswald. Darüber hinaus werden Vorschläge für die künftige Organisations- und Finanzierungsstruktur unterbreitet.

Sie können die Studie hier einsehen.

Masterplan Wirtschaftliche Stabilität für Vorpommern

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern beabsichtigt in Kooperation mit dem Regionalen Planungsverband Vorpommern die Erarbeitung eines Masterplans “Wirtschaftliche Entwicklung für Vorpommern”.

Als wesentliche Arbeitsgrundlage für die Arbeit der AG 3 “Regionale Entwicklung Vorpommern” im Bündnis für Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommern sowie für den Regionalen Planungsverband Vorpommern erarbeitet werden. In diesem Masterplan sollen Schwerpunkte gemeinsamen Handelns auf Landes- und Regionalebene festgelegt werden.

Stadt-Umland-Abstimmungen

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat die Erarbeitung der Stadt-Umland-Konzepte für die Städte Greifswald und Stralsund und ihre jeweiligen Umlandgemeinden unterstützt.

Rahmenkonzepte für die Gestaltung der Stadt-Umland-Beziehungen in den Stadt-Umland-Räumen Greifswald und Stralsund

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald und die Hansestadt Stralsund bilden das gemeinsame Oberzentrum der Planungsregion Vorpommern.

Zwischen den Kernstädten Greifswald und Stralsund, die beide kreisfrei sind, und ihren Umlandgemeinden aus den Landkreisen Ostvorpommern bzw. Nordvorpommern und Rügen bestehen vielfältige Verflechtungsbeziehungen. Beide Zentren bilden mit ihren jeweiligen Umlandgemeinden eine funktionale Einheit. Durch Stadt-Umland-Abstimmungen sollen die Verwaltungsgrenzen so durchlässig gemacht werden, dass die Stadt-Umland-Räume ihre Potenziale im Interesse der Bürger und zum Nutzen der regionalen Entwicklung Vorpommerns voll entfalten können. Das geht nur durch die Schaffung eines guten Gesprächsklimas in enger, gutnachbarschaftlicher Zusammenarbeit.

Vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen und dem Zwang zu effektivem Mitteleinsatz hat die Landesregierung im Landesraumentwicklungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern (LEP M-V, Kapitel 3.1.2 Stadt-Umland-Räume) vom 30.05.2005 Stadt-Umland-Räume um die größten Städte des Landes festgelegt und die Gemeinden dieser Räume zu einem Kooperations- und Abstimmungsprozess verpflichtet, dessen Ergebnisse in Text und Karte dokumentiert und bis 2010 mit Gemeindebeschlüssen bekräftigt werden sollen.
Für die Planungsregion Vorpommern wurden zwei Stadt-Umland-Räume festgelegt – jeweils um einen Teil des gemeinsamen Oberzentrums herum: der Stadt-Umland-Raum Stralsund und der Stadt-Umland-Raum Greifswald. Diese Festlegung hat ihre rechtliche Grundlage in den Bestimmungen des §16a Stadt-Umland-Räume des Landesplanungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern.

Das Kooperations- und Abstimmungsgebot gilt für Planungen, Maßnahmen und Vor­haben mit Auswirkungen auf die Gemeinden im Stadt-Umland-Raum, insbesondere für die Bereiche Wohnen, Gewerbe einschließlich Einzelhandel, Verkehr, Kultur- und Freizeiteinrichtungen; es betrifft naturschutzfachliche Ausgleichsmaßnahmen ebenso wie die Vorhaltung kommunaler Einrichtungen. Neben Entwicklungsaufgaben von regionaler Bedeutung, die bereits in das Regionale Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP VP) Eingang gefunden haben und hier spezifiziert werden können, betrifft das Kooperations- und Abstimmungsgebot somit auch Aufgaben im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge auf kommunaler Ebene.

Der Ausweisung als Stadt-Umland-Raum im LEP M-V lagen die folgenden landes­einheitlichen Kriterien zugrunde:

  • Kernstadt, in der Planungsregion Vorpommern die Universitäts- und Hansestadt Greifswald und die Hansestadt Stralsund;
  • direkte Nachbargemeinden mit gemeinsamer Gemeindegrenze zur Kernstadt;
  • sonstige benachbarte Gemeinden, die vom 01.01.1995 bis 31.12.2001 ein Bevöl­kerungswachstum von mehr als 30% hatten und am 30.06.2000 einen Anteil an Auspendlern von mehr als 40% in die jeweilige Kernstadt aufwiesen, sonstige Nachbargemeinden, die auf Grund gewichtiger planerischer Gesichtspunkte einbezogen werden sollten, sowie sonstige Nachbargemeinden, die zwar keines der vorgenannten Kriterien erfüllen, aber zur Arrondierung des Gesamtraumes einbezogen werden müssen.

Danach gehörten neben Greiswald und Stralsund jeweils weitere 11 Gemeinden zum Stadt-Umland-Raum. Die 2005 im Landesraumentwicklungsprogramm festgelegten Stadt-Umland-Räume berühren sich nicht. Deshalb wurden zwei separate Rahmenkonzepte für die beiden Teile des gemeinsamen Oberzentrums erarbeitet.

Die vorliegenden Rahmenkonzepte stellen den Sachstand des Diskussionsprozesses 2010 dar. Sie werden regelmäßig fortgeschrieben und um weitere gemeinsam interes­sierende Themen ergänzt. Die überwiegende Mehrzahl der Gemeinden hat beschlossen, im Rahmen halbjährlich stattfindender Stadt-Umland-Konferenzen die Stadt-Umland-Gespräche kontinuierlich weiterzuführen.

Aus den Ergebnissen der Abstimmungen werden sich langfristig auch Schluss­folgerungen für die Bauleitplanung und den planerischen Handlungsbedarf ergeben. Gleichzeitig sollen Stadt-Umland-Kooperationen in Zukunft verstärkt Grundlage für die Entscheidung des Einsatzes von Förderinstrumentarien sein.

Stadt-Umland-Raum Greifswald:

Stadt-Umland-Raum Stralsund:

Modellvorhaben der Raumordnung – Kooperation und Vernetzung im Nordosten

Der Regionale Planungsverband Vorpommern war Partner in einem Modellvorhaben der Raumordnung (MoRo) zur Entwicklung großräumiger Verantwortungsgemeinschaften in Metropolregionen.

Der Regionale Planungsverband Vorpommern war von Dezember 2007 bis Juni 2010 am Modellvorhaben der Raumordnung (MoRo) „Überregionale Partnerschaften – Innovative Projekte zur stadtregionalen Kooperation, Vernetzung und gemeinsamen großräumigen Verantwortung“ beteiligt.

Ziel dieses Modellvorhabens der Raumordnung war die Erprobung eines neuen raumordnerischen Instruments für eine auf Entwicklung und Ausgleich ausgerichtete Raumordnungspolitik. Dieses neue Instrument soll zum strategischen Ansatz der „Großräumigen Verantwortungsgemeinschaft“ zwischen Städten, Metropolen und ländlichen Wachstumsregionen sowie peripheren und strukturschwachen Regionen, wie er in den neuen Leitbildern der Raumentwicklung in Deutschland ausgeführt ist, werden. Danach sollen alle Räume, d.h. die starken und die schwachen, befähigt werden, ihre Potenziale zu erkennen, zu bündeln und zu vernetzen. In einzelnen Modellprojekten wurden Beispiele für solche überregionalen Partnerschaften konkretisiert und auf ihre Praxistauglichkeit erprobt. Es wurden innovative Ansätze zu den Inhalten und zur Steuerung überregionaler Partnerschaften aufgezeigt.

An diesem Modellvorhaben der Raumordnung haben die folgenden Projektpartner aktiv mitgearbeitet:

  • Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung Potsdam (Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg)
  • Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern
  • Regionaler Planungsverband Mecklenburgische Seenplatte
  • Regionaler Planungsverband Mittleres Mecklenburg/Rostock
  • Regionaler Planungsverband Vorpommern
  • Regionale Planungsgemeinschaft Prignitz-Oberhavel
  • Industrie- und Handelskammer zu Rostock
  • Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg
  • Industrie- und Handelskammer Potsdam
  • Industrie- und Handelskammer Cottbus
  • Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg
  • Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock
  • Regionaler Wachstumskern Oranienburg-Henningsdorf-Velten
  • Regionaler Wachstumskern Perleberg-Wittenberge-Karstädt
  • Landkreis Ostprignitz-Ruppin
  • Stadt Güstrow
  • Stadt Neuruppin
  • Stadt Pritzwalk
  • Stadt Wittenberge
  • Fährhafen Sassnitz-Mukran
  • Hafenentwicklungsgesellschaft Rostock.

Die Projektleitung lag bei der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg.

Ziele der Projektpartnerschaft war die Stärkung des Zusammenhalts im Nordosten und die Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung des Gesamtraumes. Dabei wurden schwerpunktmäßig die Branchen Verkehr und Logistik, Energie, Ernährung und Maschinenbau behandelt. Das Projekt „Kooperation und Vernetzung im Nordosten“ diente dazu, die Potenziale der Region als Logistikdrehscheibe zwischen den deutschen Ostseehäfen und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zu aktivieren. Gleichzeitig wurde ein Beitrag zur Profilierung des zentraleuropäischen Ostsee-Adria-Korridors geleistet.

Das Modellvorhaben war in 5 Modulen organisiert:

  • Modul 1: Die wirtschaftlichen Verflechtungen ausbauen,
  • Modul 2: Die Regionen vernetzen,
  • Modul 3: Die Häfen und das Hinterland zusammenbringen,
  • Modul 4: Die Zusammenarbeit verbreitern,
  • Modul 5: Die Region Unteres Odertal entwickeln.

Der Regionale Planungsverband Vorpommern und die anderen 3 Planungsverbände waren vor allem in Modul 2 aktiv.

Die Arbeiten in Modul 2 konzentrierten sich auf das Thema Fachkräftesicherung. Dazu wurden zwei breitenwirksame Workshops durchgeführt und eine Übersicht über bestehende Netzwerke und Projekte der Fachkräftesicherung im Projektgebiet erarbeitet. Die beiden Veranstaltungsdokumentationen und die Übersicht über Netzwerke und Projekte der Fachkräftesicherung (Reader Fachkräftesicherung) finden Sie hier:

Auf der Internetseite der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg können sie weitere Informationen zum Modellvorhaben abrufen.

Wirtschaftliche Entwicklung und Fachkräftebedarf in Vorpommern

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat für seine Planungsregion eine Studie zur wirtschaftlichen Entwicklung und dem sich daraus ergebenden Fachkräftebedarf erarbeiten lassen.

Für das Regionalmanagement beim Regionalen Planungsverband Vorpommern wurden von der Fachhochschule Stralsund die strukturbestimmenden Branchen der Planungsregion hinsichtlich ihrer bisherigen Entwicklung und ihres zukünftigen Fachkräftebedarfs untersucht. Die Ergebnisse wurden in einer Broschüre zusammengefasst. Diese soll dazu beitragen, aus der fundierten Kenntnis der Potenziale heraus zukunftsfähige Partnerschaften und Kooperationen zu entwickeln und auszubauen.

Die Broschüre “Vorpommern im Aufwind. Branchen im Fokus” hier als PDF-Datei zum Herunterladen.

Modellvorhaben der Raumordnung – Umstrukturierung statt Zuwachs

„Abgestimmte Entwicklung in den Stadt – Umland – Regionen als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in Vorpommern“

Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat von August 2004 bis Oktober 2006 am bundesweiten Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) „Umstrukturierung statt Zuwachs“ mitgearbeitet. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) unterstützt mit diesem Aktionsprogramm innovative Ansätze und Instrumente in der Raumplanung. Betreut wird dieses und alle anderen Modellvorhaben durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).
Im Modellvorhaben unter dem Leitthema „Umstrukturierung statt Zuwachs“ haben bundesweit 16 Modellregionen in den beiden Themenschwerpunkten „Nachhaltige Siedlungsentwicklung“ und „Infrastruktur und demographischer Wandel“ zusammengearbeitet. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Modellregionen erfolgte über gemeinsame Fachtagungen und Werkstätten sowie über die gemeinsame Internetplattform zu den Modellvorhaben bei der BBR.
Der Regionale Planungsverband Vorpommern hat im Rahmen des Modellvorhabens in einem diskursiven Prozess abgestimmte Stadt-Umland-Konzepte für die Stadt-Umland-Räume Greifswald und Stralsund erarbeitet. Hauptakteure waren die beiden Hansestädte Stralsund und Greifswald mit ihren Umlandgemeinden, vorzugsweise jene Gemeinden, die im Entwurf des Landesraumentwicklungsprogramms Mecklenburg-Vorpommern den beiden Stadt-Umland-Räumen zugeordnet wurden.

Bedingt durch die Nähe und den Bevölkerungsaustausch sind die beiden Kernstädte und ihre jeweiligen Umlandgemeinden sehr vielfältig und eng miteinander verbunden. Einerseits nutzen Umlandbewohner neben dem Arbeitsplatzangebot auch das Infrastrukturangebot der Kernstädte, andererseits halten die Umlandgemeinden Funktionen wie z.B. Naherholungsmöglichkeiten für die Kernstädte vor.

Deshalb sind eine Aufgabenverteilung zwischen den beteiligten Städten und Gemeinden und eine Abstimmung der Funktionswahrnehmung erforderlich.
Eine zukunftsorientierte Entwicklung der gesamten Region wird nur dann erfolgreich sein, wenn die beiden Kernstädte und ihre jeweiligen Umlandgemeinden kooperativ zusammenarbeiten und sich nicht gegenseitig behindern. Nur so können die Potenziale der urbanen Kernstädte einerseits und der häufig noch ländlich strukturierten Umlandgemeinden andererseits gestärkt werden. Durch gezielte Entwicklung der Stadt-Umland-Räume als Ganzes können in der Zukunft dynamische Wirtschaftsentwicklungen, gesunde Wohnverhältnisse und vielfältige Infrastrukturangebote und dadurch eine hohe Lebensqualität der Bewohner gesichert werden. Dazu müssen jedoch zukünftig die Aufgabenteilung effektiver als bisher organisiert und damit die Flächeninanspruchnahme bzw. der Landschaftsverbrauch optimiert werden. Das schließt ein, dass in den Städten verstärkt Flächenreserven mobilisiert werden, um Neuversiegelungen im Umland zu vermeiden. Außerdem müssen Regelungen dafür gefunden werden, dass und wie Gewinne und Lasten der Entwicklungen von allen beteiligten Gemeinden auf vertraglicher Grundlage gleichmäßig getragen werden. Die Ergebnisse des diskursiven Prozesses sollten als Zielvereinbarung in die Neuaufstellung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms Vorpommerns einfließen und damit einen rechtlich verbindlichen Rahmen erhalten.
Mit dem Ansatz der flächensparenden Siedlungsentwicklung will die Planungsregion Vorpommern einen praktischen Beitrag zur Nachhaltigkeitsdiskussion in Deutschland leisten. Die Bundesregierung hat in ihrer nationalen Nachhaltigkeitsstrategie u.a. das Ziel formuliert, dass bis zum Jahr 2020 die tägliche Flächeninanspruchnahme für neue Siedlungs- und Verkehrsflächen von derzeit bundesweit ca. 100 ha auf 30 ha reduziert wird. Dieser Rückgang soll durch verschiedene planerische und planungsmethodische Maßnahmen erreicht werden. Am Beispiel der Hansestädte Stralsund und Greifswald und ihrer Umlandgemeinden sollte durch die konsensuale Erarbeitung von kooperativen Entwicklungsstrategien für die Platzierung und den Umfang der zukünftigen Baulandausweisungen gezeigt werden, wie durch konsequente städtebauliche Innenentwicklung und Flächenumnutzung der Flächenverbrauch drastisch gesenkt werden kann, ohne dass die Lebensqualität der Bevölkerung dabei verschlechtert, sie im Gegenteil sogar verbessert wird.
Innerhalb des Modellvorhabens waren sieben große Arbeitsschritte vorgesehen (Schema als PDF):

  • Einrichtung des Projektmanagements und Start des Abstimmungsprozesses mit den Gemeinden (August 2004 – Oktober 2004)
  • tart der kooperativen Erarbeitung von Stadt-Umland-Siedlungskonzepten (November 2004 – Dezember 2004)
    offizielle Auftaktveranstaltung im Dezember 2004 (Dokumentation als PDF)
  • Erfassung der Baulandsituation in den Stadt-Umland-Regionen
    (Januar 2005 – Juni 2005)
    ein Workshop im April 2005 (Dokumentation als PDF)
  • Abstimmung der zukünftigen Aufgabenverteilung zwischen Kernstädten und Umlandgemeinden (Mai 2005 – August 2005)
    ein Workshop im September 2005 (Dokumentation als PDF)
  • Entwurf, Abstimmung und Vereinbarung von Siedlungskonzepten für die Stadt-Umland-Regionen (September 2005 – April 2006)
    Werkstattgespräche Februar 2006 – April 2006 (Dokumentation als PDF)
  • Überführung der Abstimmungsresultate in das Regionale Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (Juni 2006 – September 2006)
  • Dokumentations- und Abschlussphase (August – Oktober 2006)
    Abschlussbericht (Dokument als PDF)
    Abschlussveranstaltung am 19. Oktober 2006 in Stralsund

Der Regionale Planungsverband nahm für die Moderation des diskursiven Prozesses die Erfahrungen externer Gutachter in Anspruch. Mit der Aufgabe betraut wurde die Lübecker Arbeitsgemeinschaft stadtraum*prozess, bestehend aus plusfünf – Gesellschaft für Stadtentwicklung und Kommunalberatung, ppp – Petersen Pörksen Partner – Architekten + Stadtplaner und TGP – Trüper Gondesen Partner – Landschaftsarchitekten. Die Gutachter haben mit den Gemeinden zusammengearbeitet.

Die Arbeitsergebnisse wurden regelmäßig dem Planungsausschuss vorgestellt und im Vorstand des Regionalen Planungsverbandes beraten.

Ansprechpartner in der Geschäftsstelle des Regionalen Planungsverbandes sind
Frau Falck-Steffens, Amtsleiterin (Durchwahl 03834  514939-0) und
Frau Dr. Neugebauer, Dezernentin Regionalplanung (Durchwahl 03834 514939-2)

Kompensations- und Entwicklungsgebiete für Naturschutz und Landschaftspflege

Für die Neuaufstellung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms Vorpommern (RREP VP) wurden in einem Gutachten die o.g. Gebiete erarbeitet.

Für die Planungsregion Vorpommern wurden im Zusammenhang mit der Neuaufstellung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms „Kompensations- und Entwicklungsgebiete für Naturschutz und Landschaftspflege“ gutachterlich ermittelt.

Das Gutachten kann hier in einzelnen Teilen herunter geladen werden.

Offene pommersche Dorfkirchen

Im Rahmen eines Interreg-IIIB-Projektes des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei des Landes Mecklenburg-Vorpommern Rural Development Connection wurden vielfältige Voraussetzungen geschaffen, um 168 Dorfkirchen in Vorpommern einem breiten Interessentenkreis zugänglich zu machen.

Reiten in Vorpommern

Im Rahmen eines Interreg-IIIB-Projektes wurde gemeinsam mit den drei anderen Regionalen Planungsverbänden ein landesweites Internetportal für das Reiten in Mecklenburg-Vorpommern geschaffen.

Die vier Planungsverbände Mecklenburg-Vorpommerns haben seit 2001 im Rahmen des Interreg-IIIB-Projektes des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei des Landes Mecklenburg-Vorpommern Rural Development Connection in Kooperation mit dem Verein Landurlaub M-V e.V. ein landesweites Internetportal für das Reiten in Mecklenburg-Vorpommern geschaffen. Eingearbeitet wurden seinerzeit über 200 Reiterhöfe und eine interaktive Karte des umfangreichen Reitwegenetzes.
Im Jahr 2006 hat der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. dieses Internetportal als wichtiges Marketinginstrument für den Reittourismus in seine Verantwortung übernommen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.reiten-in-mv.de.

Golfsport in Vorpommern

Für die Planungsregion Vorpommern liegt eine Studie mit Empfehlungen zur Entwicklung des Golfsports in Vorpommern vor.

Durch Herrn Prof. Dr. Steingrube und Frau Ziebarth vom Institut für Geographie und Geologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald wurde für die Planungsregion Vorpommern eine Studie zum „Golfsport in Vorpommern“ erarbeitet. Die Studie wurde vom Vorstand des Planungsverbandes zustimmend zur Kenntnis genommen und stellt nunmehr eine Arbeitsgrundlage mit empfehlendem Charakter für den Planungsverband und das Amt für Raumordnung und Landesplanung Vorpommern dar.

Die Studie hier als PDF zum Herunterladen

Faltblätter des Regionalen Planungsverbandes Vorpommern

Der Regionale Planungsverband gibt in unregelmäßigen Abständen Faltblätter zu verschiedenen Themen heraus.

 

Die aktuellen Faltblätter können Sie hier als PDF-Dateien herunterladen:

Planungsverband

Der Regionale Planungsverband Vorpommern und die Planungsregion Vorpommern

Grundwassernutzung

Regionale Grundwassernutzung im Klimawandel (RegWaKlim)

Guts- und Parkanlagen

in Vorpommern

Medizinische Versorgung

Leitbild zur Sicherung der medizinischen Versorgung in der Planungsregion Vorpommern

Klimawandel

Raumentwicklungsstrategie für den Klimawandel in Vorpommern